Als ersten Schritt gieße ich abwechselnd weißes und pigmentiertes Porzellan in mehreren Schichten auf eine Gipsplatte (1).
Sobald es sich von der Gipsplatte lösen lässt (2), lege ich es auf eine Holzplatte, falte und rolle es mit einem Nudelholz aus (3).
Diesen Vorgang wiederhole ich mehrmals, um eine mehrschichtige Porzellanplatte zu erhalten.
Anschließend wird die Platte über eine im Schrühbrand gebrannte Schale gelegt (4) (5) (6). Sie entzieht dem Porzellan das Wasser und gibt ihm seine Form.
Zum Schluss wird der Rand abgeschnitten und mit einem feuchten Schwamm geglättet.
Nach dem Trocknen werden die gefärbten Schalen im Schrühbrand bei 1040 °C gebrannt, glasiert und bei 1240 °C erneut gebrannt.
Durch die unterschiedlichen Farbschichten und Faltungen entstehen verschiedene Bereiche, die je nach Pigmentdichte hellere oder dunklere Maserungen hervorbringen
(7) (8) (9).
Glasur: transparent (außen)
Schrühbrand: 1040 °C
Glasurbrand: 1240 °C